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Auslegung von Druckregelventilen für Dampf |
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Bestimmung der Nennweite
Um Druckverluste und Betriebsgeräusche niedrig zu halten, sollten bestimmte Strömungsgeschwindigkeiten in den Rohrleitungen
nicht überschritten werden. Falls keine planerischen Vorgaben bestehen, empfehlen wir
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Abdampf |
25 m/s |
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Sattdampf |
40 m/s |
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Heißdampf |
60 m/s |
Diese groben Richtwerte gelten für Leitungsdurchmesser ab DN 80. Bei kleineren Nennweiten sollten geringere Strömungsgeschwindigkeiten
angesetzt werden.
Da in den meisten Fällen das spezifische Volumen nicht bekannt ist, rechnen wir nach der für unseren Zweck ausreichend genauen Formel
In unserem Beispiel sind danach die Volumendurchflüsse vor und hinter dem Ventil ohne Berücksichtigung des bei der Entspannung
auftretenden Temperaturabfalls
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m³/h |
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m³/h |
Der Leitungsdurchmesser kann wie folgt berechnet werden:
Wenn in unserem Beispiel eine maximale Strömungsgeschwindigkeit von 25 m/s durch den Planer zugelassen wird,
sind die erforderlichen Leitungsdurchmesser
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= 63 mm |
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= 79 mm |
Wir würden demzufolge vor dem Ventil die Rohrleitungsnennweite DN 65 und hinter dem Ventil DN 80 empfehlen.
Bei vorgegebener Nennweite kann die Strömungsgeschwindigkeit wie folgt berechnet werden
In unserem Beispiel hätten wir dann in der Rohrleitung die Strömungsgeschwindigkeiten
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m/s |
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m/s |
Die Nennweite des Regelventils kann unter bestimmten Betriebsbedingungen eine bis zwei Stufen unter der Nennweite
der Rohrleitung vor dem Ventil liegen. Hinter dem Ventil ist die Leitung möglicherweise - der Strömungsgeschwindigkeit
entsprechend - um mehrere Stufen erweitert auszuführen , was insbesondere bei den mit Steuerleitung arbeitenden Ventilen gilt.
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