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Auslegung von Druckregelventilen für Gase |
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Bestimmung der Nennweite
Um Druckverluste und Betriebsgeräusche niedrig
zu halten, sollten bestimmte Strömungsgeschwindigkeiten in den Rohrleitungen
nicht überschritten werden. Falls keine planerischen Vorgaben bestehen,
empfehlen wir
bis |
10 mbar |
2 m/s |
bis |
100 mbar |
4 m/s |
bis |
1 bar |
10 m/s |
bis |
10 bar |
20 m/s |
über |
10 bar |
40 m/s |
Diese groben Richtwerte gelten für Leitungsdurchmesser ab DN 80. Bei kleineren
Nennweiten sollten geringere Strömungsgeschwindigkeiten angesetzt werden.
Zur Ermittlung der Strömungsgeschwindigkeit wird der Volumendurchfluss bei Betriebsbedingungen benötigt.
Er kann wie folgt errechnet werden:
In unserem Beispiel sind danach die Volumendurchflüsse vor und hinter dem Ventil:
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m³/h |
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m³/h |
Der Leitungsdurchmesser kann wie folgt berechnet werden:

Wenn in unserem Beispiel nur maximale Strömungsgeschwindigkeiten von
20 m/s vor und 15 m/s hinter dem Ventil vom Anlagenplaner zugelassen werden,
sind die erforderlichen Leitungsdurchmesser:
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= 45,5 mm |
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= 59,6 mm |
Wir würden demzufolge vor dem Ventil die Rohrleitung DN 50 und hinter dem Ventil DN 65 empfehlen.
Bei vorgegebener Nennweite kann die Strömungsgeschwindigkeit wie folgt berechnet werden

In unserem Beispiel hätten wir dann die Strömungsgeschwindigkeiten
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m/s |
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m/s |
Die Nennweite des Regelventils kann unter bestimmten Betriebsbedingungen
eine bis zwei Stufen unter der Nennweite der Rohrleitung vor dem Ventil liegen.
Hinter dem Ventil ist die Leitung möglicherweise - der Strömungsgeschwindigkeit
entsprechend - um mehrere Stufen erweitert auszuführen, was insbesondere
bei den mit Steuerleitung arbeitenden Ventilen gilt.
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