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Bergbau

Der Bergbau hat eine mehrtausendjährige Tradition und ist auch heute noch für viele Regionen ein wichtiger Wirtschaftszweig. Die geförderten Rohstoffe werden in drei große Gruppen unterteilt: Elementrohstoffe (unter anderem Erze, Salze, Schwefel), Energierohstoffe (Erdöl, Erdgas, Braun- und Steinkohle, Uran usw.) sowie Eigenschaftsrohstoffe (Steine und Erden).

Erdöl und Erdgas sind genau wie Braun- und Steinkohle Energieträger. Braunkohle wird hauptsächlich in Kraftwerken verstromt, während Steinkohle zu Koks weiterverarbeitet wird, um bei der Eisenproduktion in Hochöfen als Brennstoff und Reduktionsmittel eingesetzt zu werden.

Anforderungen

  • Hohe Drücke
  • Hohe Temperaturen
  • ATEX
  • Frostsichere Materialien
  • Robuste, betriebssichere und wartungsarme Ventile


In moorreichen Gebieten ist auch noch die Torfverbrennung für die Wärmeerzeugung zu finden. Alle diese Materialien sind Produkte aus pflanzlicher Biomasse, die sich unter hohen Drücken und Temperaturen verdichteten und umwandelten. Der Kohlenstoffanteil bestimmt die Unterscheidung zwischen Torf (60%), Braunkohle (70%) und Steinkohle (84%).

Die Fördermethode wird je nach Lage und Reichhaltigkeit der Lagerstätte ausgewählt. Der Tagebau widmet sich dem Abbau oberflächennaher Rohstoffe, wie z.B. Braunkohle. Untertage werden flözartige Lagerstätten wie Steinkohle in Bergwerken abgebaut, während Erdöl, Erdgas oder Solen im Salzbergbau über Tiefbohrungen gefördert werden.

Alle Abbau- und Verarbeitungsprozesse laufen unter extremen Umgebungsbedingungen ab. Untertage herrscht eine explosive Atmosphäre mit großer Staub-entwicklung und Gasaustritt. Schmutz, Feuchtigkeit und Hitze tun ihr Übriges. Im Tagebau herrschen hingegen häufig Minustemperaturen. Beide Rohstoffgewin-nungsarten transportieren große Mengen an Grundwasser über lange Strecken. Dabei werden Gemische aus Wasser, Abraum und Erzen bewegt. Maschinen, die unter Tage Flöze aufbrechen und abbauen, müssen gegen thermische Überlastung gesichert werden. Der Bedarf an Staubbindeanlagen, Kühl- und Entwässerungs-systemen ist hoch. Solche spezifischen Umgebungsbedingungen erfordern hochtemperaturbeständige und frostsichere Materialien sowie robuste, betriebssichere und wartungsarme Ventile mit ATEX-Zulassung.

In dieser speziellen Atmosphäre bieten selbsttätige Druckminderventile, Be-/Entlüftungsventile oder Vakuumbrecher von Mankenberg Prozesssicherheit. Sie sind für hohe Drücke und hohe Durchsätze ausgelegt und arbeiten zuverlässig ohne externe Energie. Die Verwendung von tiefgezogenem Edelstahl gewährleistet eine extrem hohe und langwährende Korrosionsbeständigkeit selbst bei schwer aggressiven Medien. Häufig werden Sitz und Kegel gepanzert zum Schutz gegen die aggressiven Partikel im Grubenwasser. Die Außenaufstellung in den Oberflächenentwässerungsleitungen des Tagebaus verlangt Funktionstüchtigkeit selbst bei Minusgraden.

Bestens geeignet sind Mankenberg-Armaturen auch für die maritimen Umgebungsbedingungen bei dem weltweit zunehmenden Abbau von neuen Förderstätten in der Tiefsee.


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Anforderungen
  • Hohe Drücke
  • Hohe Temperaturen
  • ATEX
  • Frostsichere Materialien
  • Robuste, betriebssichere und wartungsarme Ventile
Produkt­eigenschaften
  • Gehäuse aus aus Schmiedestahl in Blockform, optional Edelstahl oder Sonderwerkstoffe wie Duplex, Superduplex, Hastelloy® oder Titan lieferbar
  • Ventilkegel und Sitz gepanzert
  • Vielfältige Anschlüsse lieferbar (DIN-, ANSI- oder JIS-Flansche, NPT, Schweißenden .....)
Druckminderer DM 621
Typische Produkte
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Referenzen
  • Rio Tinto
  • Glencore
  • CODELCO
  • Angelo American
  • Talvivaara Mining
  • Xstrata Nickel
  • BHP Group
Applikations­berichte
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