Die richtige Werkstoffauswahl
macht den Unterschied

Edelstähle werden in unzähligen Anwendungen und industriellen Bereichen benötigt. Variantenreich sind die möglichen Einsätze dieser Werkstoffe in wichtigen Sektoren wie Rohstoffgewinnung, Pharma, Chemie, Anlagenbau, Öl und Gas, Offshore-Anwendungen usw. Entsprechend breit gefächert ist Mankenbergs Produktpalette an flexiblen Standardventilen oder projektbezogenen Sonderarmaturen. Die Betriebsbedingungen beim Kunden erfordern teilweise hochreine Oberflächen des Ventils, bei anderen Armaturen müssen die Voraussetzungen für die Durchströmung mit schmutzigen oder hochkorrosiven Medien erfüllt werden. Die jeweils optimale Lösung wird in enger Absprache mit unseren Ingenieuren, Technikern und Kaufleuten sorgfältig ausgewählt. Eine spezielle Herausforderung ist die Auswahl des richtigen Werkstoffs bei Anwendungen mit chemisch-technischen Prozessen, bei denen ätzende bzw. korrosive Fluide zur Anwendung kommen. Gleiches gilt für den maritimen Bereich oder bei salzhaltigen Flüssigkeiten, hier spricht man im Allgemeinen von Seewasserbeständigkeit. Dies erfordert besondere Sorgfalt und Klärung aller technischen und chemischen Details, um die Beanspruchungsverhältnisse des Materials und die Wechselwirkung mit dem Medium und den Umweltbedingungen richtig einzuschätzen. Edelstähle, also nichtrostende Stähle, erhalten ihre Korrosionsbeständigkeit durch die Bildung einer so genannten Passivschicht auf der Oberfläche. Bei dieser Schicht handelt es sich um eine chromreiche Metalloxid- bzw. Metalloxidhydratschicht, die den direkten Kontakt des Metalls mit dem angreifenden Medium verhindert. Selbst bei kleineren Verletzungen bildet sich meist selbständig eine neue Schicht an der betreffenden Stelle. Ist dies nicht der Fall, z. B. bei fehlendem Sauerstoff, kann es u.a. zu Lochfraß- oder Spaltkorrosion kommen. Edelstähle haben einen Masseanteil des Elements Chrom von mind. 12 % und des Elements Kohlenstoff von möglichst nicht mehr als 0,12 %. Der Anteil des Legierungselements Chrom ist also entscheidend für die Korrosionsbeständigkeit des Edelstahls. Wenn der Stahl weitere Legierungselemente wie Molybdän enthält, erhöht sich die Beständigkeit des Materials auch bei hoch aggressiven Einsatzbedingungen.

Die passende Armatur aus dem richtigen Material für Ihre Applikation:

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Edelstahl und seine Korrosionsbeständigkeit

  Passivschicht      Edelstahl

Verhalten von korrosionsbeständigem Edelstahl 1.4529 / 1.4547

Sehr gute Korrosionsbeständigkeit durch erhöhten Chrom- und Molybdänanteil

Lochfraßkorrosion ist eine spezielle Korrosionsart in Medien, die Chloridionen enthalten. Wird die schützende Passivschicht des Edelstahls durch kleinere Verletzungen durchbrochen, kommt es zu einem lokalen Korrosionsangriff. Es bilden sich Grübchen oder Löcher, die häufig nur nadelstichartig klein sind. Bei anhaltender Belastung vergrößern sich diese jedoch.

Spaltkorrosion findet sich in bereits vorhandenen Spalten oder Aussparungen, die oft konstruktiv bedingt sind. Die Passivschicht des Edelstahls kann sich gar nicht erst bilden, und aggressive Medien wie Salzwasser beschleunigen den Korrosionsvorgang. Fehlt dann noch der für die Bildung der Passivschicht notwendige Sauerstoff, kann es zu schwerwiegender Spaltkorrosion kommen.

Verwendete korrosionsbeständige Metalle

Verwendete korrosionsbeständige Dichtungswerkstoffe

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